Der Aufschwung des Radfahrens in den letzten Jahren, vor allem auf E-Bikes, ist auch in den Mittelgebirgen zu beobachten. Logischerweise – ist die Unterstützung doch gerade bei Anstiegen hilfreich. Doch das Spektrum der Möglichkeiten hält für alle Radfahrenden etwas bereit: den bewegungsfreudigen Naturliebhabern, den Aktiveren, den Ambitionierten bis hin zu Extremsportlern. Ob mit oder ohne „E“, ob auf Tourenrad, Mountainbike, Gravelbike oder Rennrad – die Möglichkeiten sind unbegrenzt, zu genießen oder sich auszuarbeiten zwischen Hohem Schneeberg und Kahleberg, um hier auf das Osterzgebirge zu fokussieren.
Passendes für jeden Anspruch
Zeit, Anspruch und Kondition entscheiden über Hin- und Rückfahrt. Per Bahn ist Altenberg über Heidenau gut zu erreichen. Auch nach Holzhau gelangt man über Freiberg mit dem Zug. Die Täler der Seidewitz (ab Pirna), der Müglitz (Heidenau), des Lockwitzbachs (über Kreischa) oder der Rabenauer Grund (ab Freital) bieten sich an, um es aus eigener Kraft nach oben zu schaffen oder zurück ins Tal. Unterwegs warten idyllische Strecken wie die autofreie Hochwaldstraße zwischen Oberfrauendorf und Falkenhain. Auf dem Kamm warten beste Fernsichten, gen Norden ins Elbtal, gen Süden ins Böhmische Becken. Wer Natur und Landschaft mit allen Sinnen erleben möchte, dem sei die „Blockline“ empfohlen, eine Tour, die sich auf die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Nicht unerwähnt bleiben soll zudem das Rennrad-Abenteuer „Stoneman Miriquidi Road“ – 290 Kilometer durch den tschechischen Egergraben und über den Erzgebirgskamm. Mehr findet man über die Website der Urlaubsregion Altenberg.

Geschafft, der lange Anstieg von Kreischa nach Oberfrauendorf. Nach einem Blick zurück ins Elbtal geht es auf die Hochwaldstraße. © Foto: Karsten Blüthgen

Solang die Welt noch schläft
Petra Durst-Benning
Ullstein, ISBN: 978-3548062501