Heute ist Dienstag, der 24.04.2018 |

Apotheke am Blauen Wunder

Apotheke Leuben



Unser Tourtipp für den April

Zschonergrund

„Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.“
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835 – 1910)


Region im Steckbrief

Das Tal, das der nur gut 8 Kilometer lange Zschonerbach in den Dresdner Westhang geschnitten hat, zählt zu den beliebtesten stadtnahen Ausflugszielen. Auf halber Höhe bei der Zschoner Mühle wechselt der Zschonergrund seinen Charakter. Hat der Bach oberhalb der Mühle, von Steinbach kommend, ein Kerbtal geschaffen, das bis heute naturnah bewachsen ist, weitet sich der Grund unterhalb zu einem Kerbsohlental. Waldstücke wechseln mit Streuobstwiesen.

Lage: Zwischen Dresdens Stadtteilen Pennrich und Briesnitz
Höhe: ca. 110 bis 250 Meter ü. NN
Gewässer: Zschonergrundbach


Tal-Tour-Tipp

Der Zschonergrund legt eine Streckenwanderung nahe, zumal deren Enden an das öffentliche Verkehrsmittelnetz gut angebunden sind. Zum Ausgang gelangt man mit den Straßenbahnen 1 und 12 (Leutewitz) oder mit dem Bus 94 (Zschonergrundstraße). Auf dem Abschnitt bis zur Zschoner Mühle kann man auf geruhsam weidende Kühe treffen. Sonnige Wiesen säumen die Hänge. Dresdens einzige noch intakte Wassermühle lockt über das Kulinarische hinaus mit Kultur und Sehenswürdigkeiten. Der Kulturverein hat einen Erlebnis- und Bildungspfad über Mühlen angelegt. Ein Abstecher über Podemus bietet herrliche Aussichten über das Dresdner Elbtal nach Norden. Von da lässt es sich in den oberen, „wilden“ Teil des Zschonergrundes einbiegen. Oder man setzt den Talweg von der Mühle aus fort und folgt dem meist sanft ansteigenden Weg nach Pennrich und zur Gleisschleife der Linie 7.

www.zschoner-muehle.de

www.dvb.de/de-de/entdecken/wandertipps/durch-den-zschonergrund/

Frühlingserwachen an der Zschoner Mühle (Foto: Karsten Blüthgen)

Frühlingserwachen an der Zschoner Mühle (Foto: Karsten Blüthgen)

 

Grund… von A bis Z | Abgrund

„Abgründe tun sich auf“ – diese Redewendung wird gebraucht, um böse Überraschungen, unüberbrückbare Gegensätze anzuzeigen. Bei unseren Wanderungen aus Tälern hinauf sollten wir einem Abgrund nicht zu nahe treten. Auch sonst im Leben nicht. Vernunft, Vorsorge und Weitsicht sind gute Tugenden.
Weitere aktuelle Tipps