Die Beine sind geschwollen oder schmerzen? Leiden Sie unter Wadenkrämpfen? Testen Sie Ihre Venenfunktion bei uns!
„Der Mensch besteht aus Knochen, Fleisch, Blut, Speichel, Zellen und Eitelkeit.“
Kurt Tucholsky (1890–1935)
Der Schriftsteller Kurz Tucholsky hat diesen schönen Satz natürlich nicht ohne Augenzwinkern formuliert. Uns geht es um den an dritter Stelle genannten Bestandteil, das Blut. Genauer: um dessen Rückfluss. Und es geht um eine ernstzunehmende Angelegenheit, die vor allem ältere Menschen in der warmen Jahreszeit betrifft: Venenschwäche.
Wenn die Temperaturen steigen, leiden Menschen mit schwachen Venen besonders unter den Symptomen des venösen Blutstaus. Bei Schmerzen, Juckreiz und geschwollenen Beinen empfiehlt sich ein Funktionstest bei uns. Während der Messwochen im Juni ermitteln wir, wie belastet Ihre Venen sind, und haben viele wichtige Tipps für Sie parat. Vorab, am 7. Mai, bieten wir einen Infoabend zu diesem Thema an.
Manche Lebensregel hat Jahrtausende überdauert
Ein paar Tipps möchten wir Ihnen vorab geben. Der griechische Arzt und Lehrer Hippokrates (gest. um 370 v. Chr.) sagte: „Wenn wir jedem Individuum das richtige Maß an Nahrung und Bewegung zukommen lassen könnten, hätten wir den sichersten Weg zur Gesundheit gefunden.“ Sie sehen: Manche Grundregel gesunder Lebensweise ist Jahrtausende alt. Heute müssen wir beide Dinge, die Hippokrates anführt, kritisch unter die Lupe nehmen.
Punkt eins: Durch den Überfluss und die Verlockungen beim Thema Essen, etwa durch Fast Food und andere sogenannte Convenience-Produkte (engl. convenience = Bequemlichkeit), sind wir mehr denn je versucht und gefährdet, uns wenig gesund zu ernähren.
Punkt zwei: Ebenso reich sind die Angebote, sich selbst kleinste körperliche Anstrengungen abnehmen zu lassen. Kein Supermarkt wird konzipiert ohne Parkplatz für Autos gleich nebenan. Fahrstühle hier und da sind praktisch. Aber sind sie immer nötig und sinnvoll?
Was mit Bewegung zu tun hat, ist auch für die Beine gut
Eine diagnostizierte oder auch nur vermutete Venenschwäche ist oft kein Urteil für den Rest seines Lebens. Es wäre falsch, den Kopf hängen zu lassen. Wie wäre es mal mit einer kleinen Einheit Treppensteigen, statt den Fahrstuhl zu nehmen? Nahezu alles, was mit Bewegung zu tun hat, ist für Ihre Beine gut. Körperliche Bewegung lässt sich (fast) immer in den Alltag integrieren. Wer lange sitzt oder steht, sollte öfter mal umhergehen. Zum Beispiel beim Telefonieren. Das regt zugleich den Geist an.
Ins Gewicht fällt Ihr Gewicht! Je mehr Ihre Beine zu tragen haben, umso mehr werden sie gesundheitlich belastet. Machen Sie es Ihren Beinen sprichwörtlich leichter und versuchen Sie, unnötige Pfunde loszuwerden!
Trinken Sie über den Tag hinweg ausreichend! Nach einer Faustregel beträgt die richtige Menge 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. An sehr heißen Sommertagen sollten es jedoch 50 ml/kg sein. Achten Sie darauf, dass die Getränke nicht zu viel Kochsalz (Natriumchlorid) enthalten.
Ernähren sie sich gesund und faserreich! Chronische Verstopfung sollte bekämpft und Ihr Stuhlgang durch ballaststoffreiche Kost reguliert werden. Denn starkes Pressen beim Stuhlgang kann die Gefäße schädigen und Krampfadern befördern.
Gesundes Schuhwerk und Wechselduschen nach Sebastian Kneipp
Schließlich empfehlen wir, flaches und bequemes Schuhwerk zu tragen. Machen Sie sich gern schick für einen Konzertbesuch. Doch im Alltag raten wir von spitzen Schuhen mit hochhackigen Absätzen ab. Als beste Lösung erweisen sich ein leicht erhöhter Absatz und eine gute Fußbetteinlage. Barfußlaufen ist gesund, sofern keine arterielle Verschlusskrankheit der Beine oder eine Zuckerkrankheit (Diabetes) vorliegt. Wechselduschen nach Sebastian Kneipp tun ihr Übriges, den Kreislauf inklusive Ihrer Venen in Schwung zu halten. „Kneippen“ lässt es sich auch gut zu Hause. Und wie? – Fragen Sie uns gern!