Schlafen Sie schlecht ein oder wachen oft auf in der Nacht? Greifen Sie deshalb schon mal zu Schlafmitteln? Unsere Beratung und ein Infoabend im Oktober zeigen, was Sie für einen besseren, gesünderen Schlaf tun können.
„Der Schlaf verhält sich nicht wie ein Hund, der kommt wenn man ihn ruft. Er verhält sich eher wie eine Katze, die kommt wann immer sie will.“ Heinz Nitschke (geb. 1943), deutscher Ingenieur und Aphoristiker
Fühlen Sie sich auch mitunter machtlos gegenüber dem Schlaf, wie es der Autor dieses Aphorismus beschreibt? Werden Sie im unpassenden Moment von Müdigkeit überwältigt oder Sie können einfach nicht einschlafen, wo es doch so nötig ist? Das Schlafbedürfnis verändert sich im Laufe des Lebens und ist individuell unterschiedlich – Neugeborene schlafen bis zu 17 Stunden täglich, manchen Erwachsenen genügen 6 Stunden. Es braucht eine Mindestschlafdauer, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten.
Jeder Mensch dürfte sich schon schlaflos im Bett gewälzt haben. Ungelöste Probleme oder die Aussicht auf einen stressigen nächsten Tag können bewirken, nachts nicht zur Ruhe zu kommen. Das allein gibt noch keinen Anlass zur Sorge. Wer jedoch häufig schlecht schläft, sich folglich tagsüber müde und abgeschlagen fühlt, hat mit einem echten Problem zu kämpfen. Von einer Schlafstörung sprechen Fachleute dann, wenn die Beeinträchtigung länger als einen Monat andauert.
Guter Schlaf kennt viele Stellschrauben
Wie können wir selbst dazu beitragen, wieder erholsam zu schlafen? Dieser Frage widmen wir uns im Oktober intensiv. Sicher wissen Sie, dass es viele Stellschrauben gibt, an denen sich drehen lässt, um die Schlafqualität zu verbessern: Ein fester Rhythmus – also möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen. Kühles Raumklima, Dunkelheit und Ruhe. Keine Bildschirmzeit, kein Alkohol oder schweres Essen, kein intensiver Sport unmittelbar vor dem Schlafengehen. Auch sollte das Bett nicht als verlängerter Schreibtisch dienen, wo man weiterarbeitet und surft.
Zehn Regeln und weitere Tipps
Unser Infoabend richtet sich an alle, denen die Nacht zum Problem geworden ist. An Menschen, die häufig schlecht schlafen, aber möglichst ohne „Chemie“ auskommen möchten. Sie lernen zehn wichtige Regeln kennen und erhalten weitere Tipps für eine gute Schlafhygiene.