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Unser Tourtipp für den Juni

Uttewalder Grund

„Auch Umwege erweitern unseren Horizont.“
Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer und Schriftsteller (geb. 1955)


Region im Steckbrief

Die Spuren des Dorfs Uttewalde am Westrand der Sächsischen Schweiz reichen weit zurück. Erstmals um 1400 als „Ottenbalde“ urkundlich erwähnt, folgten Namensvarianten wie „Ottewalt“ und „Ottewalde“. Wann das Felsentor im Uttewalder Grund entdeckt wurde, ist nicht bekannt. Nach der schrittweisen Eroberung der Sächsischen Schweiz strömten die Menschen von weither, Künstler hielten das Naturwunder im Bild fest – nicht zufällig führt der Malerweg durch das Felsentor.

Lage: Rechtselbisches Seitental bei Stadt Wehlen
Höhe: ca. 120 bis 250 Meter ü. NN
Gewässer: Uttewalder Grundbach


Tal-Tour-Tipp

Der Uttewalder Grund bietet Kühle selbst an heißesten Sommertagen. In Wehlen, dem Ausgangspunkt, warten mit Burgruine und Radfahrerkirche zwei Sehenswürdigkeiten. Der Grund wirkt dank seiner urigen Vegetation mit Farnen und mossüberzogenen Felsen wildromantisch. Mit dem Elbtal verbunden ist er durch den Wehlener Grund, der zunächst zu durchwandern ist. Dabei sollte man den kurzweiligen, nicht ganz leichten Rundweg „Teufelsgrund und Teufelsschlüchte“ mitnehmen. Danach führt die Wanderung auf den Malerweg und in den Uttewalder Grund hinein, wo das Gasthaus „Waldidyll“ zur gemütlichen Einkehr einlädt. Dahinter wird das Tal enger und bald ein Wahrzeichen dieser Gegend erreicht: drei riesige, in der Schlucht klemmende Sandsteinblöcke, die zusammen mit den Wänden das Felsentor bilden. Bei guter Kondition kann man über den Amselfall nach Rathen weiterwandern.

www.saechsische-schweiz.de/urlaubsthemen/aktivurlaub/wandern/wandern-ohne-hindernisse/wandern-mit-kindern/von-wehlen-in-den-uttewalder-grund.html

In der Radfahrerkirche Stadt Wehlen (Foto: Karsten Blüthgen)

In der Radfahrerkirche Stadt Wehlen (Foto: Karsten Blüthgen)

 

Grund… von A bis Z | Baugrund

Wer baut, hat Gründe. Zuallererst muss er über Baugrund verfügen. Der Begriff ist sogar in einer Norm definiert. Nach DIN 4020 ist Baugrund „Boden bzw. Fels einschließlich aller Inhaltsstoffe (z. B. Grundwasser und Kontaminationen), in und auf dem Bauwerke gegründet bzw. eingebettet werden sollen …“.
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