Er ist ein besonders markantes Wahrzeichen: Der Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg), knapp hinter der deutsch-böhmischen Grenze bei Decín (Tetschen) und am Europäischen Fernwanderweg E3 gelegen, ist mit über 700 Metern der höchste Berg des Elbsandsteingebirges.
Auch die Größe seines Plateaus ist Spitze, es misst etwa 1.600 mal 600 Meter bzw. 100 Hektar. Oben sorgt seit 1864 ein Turm (Schneebergturm) für fantastische Aussichten vom Erzgebirge bis ins Riesengebirge, von der Niederlausitz bis ins Böhmische Becken. Umgekehrt ist der Hohe Schneeberg entsprechend von weitem sichtbar. So etwa rundet er das Bild ab, das sich beim Blick vom Blauen Wunder in Dresden elbaufwärts bietet.
Steile, bis zu 30 Meter hohe Felswände flankieren den mächtigen Tafelberg tief im linkselbischen Teil des Elbsandsteingebirges. An seiner Nordwestseite trotzen Birken Wind und Wetter, das im Winter für Raueis sorgt. Auf dem Berg-Plateau wächst der in den 1980er-Jahren abgestorbene Fichtenwald langsam – und artenreicher – nach. Wanderer können sich zur Aussicht am Turm gastronomisch versorgen.
Dieser Turm krönt ein beeindruckendes Tafelbergplateau. Von oben lässt es sich ringsum weit ins Land schauen © Foto: Karsten Blüthgen